Verlängerung der Konsultationsvereinbarung zum DBA Deutschland iZm der COVID-19-Pandemie
Am 22. 6. 2021 wurde die Verlängerung der Konsultationsvereinbarung mit Deutschland zur Grenzgängerregelung und zur Homeoffice-Regelung in der FIndok veröffentlicht.
Am Punkt #34 mit Zurab Simonishvili – Die Geschäftsführerhaftung – Das Damoklesschwert über den Köpfen der Geschäftsführer
Sorgfalt eines ordentliche Geschäftsmannes, Business Judgement Rule, Innenhaftung, Direkthaftung gegenüber den Gläubigern, Weisungen und deren Auswirkungen auf die Haftung – dies sind nur einige Themenbereiche, die eng mit der Geschäftsführerhaftung in Zusammenhang stehen. Dr. Zurab Simonishvili von EY Law – Pelzmann Gall Größ Rechtsanwälte beantwortet in diesem Podcast die klassischen Fragen rund um die Geschäftsführerhaftung und räumt mit Irrtümern auf.
Am Punkt #33 mit Christina Traxler – Fußball-EM und Arbeitsrecht
König Fußball regiert die Welt – auch die Arbeitswelt. In diesem Podcast erfahren Sie wie eng die Fußball-Europameisterschaft mit dem Arbeitsrecht zusammenhängt. Darf man während der Arbeitszeit Fußball schauen? Kann man das Trikot seiner Lieblingsnation in der Arbeit tragen? Was passiert arbeitsrechtlich, wenn man sich auf Grund einer zu ausgiebigen Siegesfeier krankmelden muss? Dr. Christina Traxler von Leitner Law Rechtsanwälte hat die Antworten und beweist neben ihrer fachlichen Kompetenz auch bei der Frage, wer ihrer Ansicht nach Europameister wird, ein fundiertes Fachwissen.
Zweite Auflage des OECD-Handbuchs „Fighting Tax Crime“
Das 2017 erstmals veröffentlichte OECD-Handbuch „Fighting Tax Crime – The Ten Global Principles“ zur Bekämpfung von Steuerkriminalität wurde am 17. 6. 2021 in der zweiten Auflage veröffentlicht.
Zwei Sammelerlässe zur Auslegung des DBA Deutschland
Am 17. 6. 2021 wurden zwei Sammelerlässe in der Findok veröffentlicht, die der Bereinigung überholter Erlässe bzw Erlassaussagen iZm der Auslegung des DBA Deutschland dienen.
OGH zur Feststellungswirkung von Schuldsprüchen im Verfahren nach dem VbVG
Der OGH präzisiert, unter welchen Voraussetzungen der rechtskräftige Schuldspruch einer natürlichen Person einen Verband bindet, der im betreffenden Verfahren die Rechte des Beschuldigten hatte.
Verwendung ausländischer Formulare für Ansässigkeitsbescheinigungen (Juni 2021)
Der Erlass des BMF vom 29. 1. 2019, BMF-010221/0027-IV/8/2019, BMF-AV 2019/10, wird aufgehoben und durch diesen Erlass ersetzt (Änderungen kursiv).
Automatischer Informationsaustausch über Finanzkonten nach § 91 GMSG – Liste der teilnehmenden Staaten (1. 5. 2021)
Diese BMF-Info listet alle Staaten und Territorien auf, welche für den Meldezeitraum 2021 zwecks automatischen Austausches von Informationen über Finanzkonten als teilnehmende Staaten nach § 91 GMSG gelten, und führt darüber hinaus jene Staaten und Territorien an, für die im Kalenderjahr 2021 Informationen gemäß § 4 GMSG an das zuständige Finanzamt übermittelt werden müssen.
Am Punkt #32 mit Mario Perl – Grenzüberschreitende Tätigkeiten: Wo muss ich Steuern zahlen?
Bei der Planung der beruflichen Laufbahn stehen bei vielen Auslandserfahrung, Arbeiten für ein internationales Unternehmen oder die Ausweitung der eigenen Klientel über die Grenzen hinweg weit oben auf der Liste. Die Steuerplanung hingegen nimmt dabei meist nur eine untergeordnete Rolle ein, wenn überhaupt. Es wird ja auch schnell kompliziert … Wieso man das Steuerrecht aber keinesfalls vergessen sollte, erklärt uns Dr. Mario Perl, selbstständiger Rechtsanwalt und angehender Steuerberater, einfach und verständlich auch für Nicht-Steuerexperten. Wer führt die Steuer ab, wenn ausländische Einkünfte erzielt werden? In welchem Staat sind überhaupt Steuern zu zahlen? Kann man der Besteuerung auch „entkommen“? Antworten auf diese und weitere Fragen gibt es in diesem 18-Minuten-Steuercheck.
KÖST-ZUSCHLAG | Empfängerbenennung auch in Betrugsfällen?
Die Finanzverwaltung kann – insbesondere im Rahmen von Außenprüfungen – verlangen, dass der Steuerpflichtige die Empfänger von betrieblich veranlassten Aufwendungen genau bezeichnet. Gelingt diese Empfängerbenennung nicht, so wird der Betriebsausgabenabzug verwehrt und müssen juristische Personen überdies einen Zuschlag zur Körperschaftsteuer iHv 25 % entrichten, woraus eine Gesamtsteuerbelastung von 50 % resultiert. Das Bundesfinanzgericht hat in einer aktuellen Entscheidung vom 10.12.2020 erneut darauf hingewiesen, dass bei Auslandsbeziehungen insbesondere auch eine erhöhte Mitwirkungspflicht sowie eine Beweisvorsorgepflicht zu beachten ist. Eine erhaltene Visitenkarte bzw der Empfang von div. E-Mails sind zur Erfüllung dieser Verpflichtungen jedenfalls nicht ausreichend, sodass die damit verbundenen negativen steuerlichen Konsequenzen selbst im Falle eines Betrugsszenarios in Kauf zu nehmen sind.
NEU: Die Ausweitung des One-Stop-Shops (OSS)
Das One-Stop-Shop (OSS)-System bietet Unternehmern die Möglichkeit, sich umsatzsteuerlich in nur einem Mitgliedstaat zu registrieren (=Mitgliedstaat der Identifizierung) und gewisse unter die jeweilige Sonderregelung fallenden Leistungen an Private in anderen Mitgliedstaaten über diesen Mitgliedstaat zu erklären und die Umsatzsteuer zu bezahlen. Die abgeführte Steuer wird dann in weiterer Folge vom Mitgliedstaat der Identifizierung an den jeweiligen Mitgliedstaat weitergeleitet.
EAS-Auskunft: Betriebsstätte bei Hilfstätigkeiten im Konzern?
Übt eine Angestellte einer in Deutschland ansässigen Kapitalverwaltungsgesellschaft, die Teil einer internationalen Investmentfondsgruppe ist, ihre Tätigkeit zur Gänze in ihrer in Österreich gelegenen Privatwohnung aus und handelt es sich bei der Tätigkeit um Routineaufgaben im Bereich des Rechnungswesens, die für verschiedene Gesellschaften in der Gruppe erbracht werden, so stellt sich die Frage, ob die deutsche Gesellschaft dadurch in Österreich eine Betriebsstätte begründet.









