BBG 2027-2028 | Auswirkungen auf latente Steuern bereits ab 31.7.2026!
Latente Steuern für Bewertungsdifferenzen zwischen UGB- und Steuerbilanz zählen zu den spannenden Themen der Rechnungslegung. Trotz ihrer mittlerweile etablierten Systematik sind sie keineswegs ein „Selbstläufer“: Steuerrechtliche Änderungen, Anpassungen von Steuersätzen und neue Entwicklungen in der Bilanzierungspraxis erfordern immer wieder eine Überprüfung bestehender Bilanzansätze und der daraus resultierenden Ergebnisauswirkungen.
EU | Tax Omnibus: Reform des europäischen Unternehmenssteuerrechts
Weniger Quellensteuer, weniger Meldungen, weniger Komplexität – so lautet das Versprechen der Europäischen Kommission. Mit dem am 24. Juni 2026 vorgelegten Tax Omnibus verfolgt die Europäische Kommission einen der weitreichendsten Reformansätze im europäischen Unternehmenssteuerrecht der letzten Jahre. Der Vorschlag zielt darauf ab, komplexe und fragmentierte Regelungen systematisch zu vereinfachen und gleichzeitig zentrale steuerliche Prozesse innerhalb der EU grundlegend neu auszurichten.
Mehr Steuern ab 2027? Die wichtigsten Änderungen im Überblick
Aktuell sind aus steuerlicher Sicht zwei neue Gesetze im Gesetzwerdungsprozess: Am 10. Juni 2026 ist die Regierungsvorlage zum Budgetbegleitgesetz 2027-2028 (BBG 2027-2028) veröffentlicht…
Vorteile und Nachteile einer GmbH bzw. FlexCo – 9 FAQs zur steueroptimalen Rechtsform
Egal ob Umgründer, Neugründer oder Nachfolger: Der Check der Rechtsform lohnt sich in jedem Fall! Ab welchem Gewinn ist eine GmbH bzw. FlexCo sinnvoll für Unternehmer? Welche Vorteile hat eine GmbH bzw FlexCo? Welche Vorteile hat eine GmbH? Mit welcher Rechtsform können Sie Steuern sparen? Mit dem TPA Rechtsformrechner finden Sie im schnellen Online Check sofort heraus, welche Rechtsform die ideale für Ihr Unternehmen ist.
Sind Gemeinnützige Privatstiftungen immer steuerfrei?
Unsere Experten geben hier einen prägnanten Überblick über die Vor- und Nachteile von steuerlich gemeinnützigen Privatstiftungen: Was macht die gemeinnützige Privatstiftung so interessant? Welche Zwecke kann sie verfolgen? Gibt es Alternativen?
MISSBRAUCHSABWEHR | Höhere Schwelle der Niedrigbesteuerung im KStG
Der Anfang Dezember dem Nationalrat vorgelegte Antrag des Finanzausschusses zur Einführung eines einheitlichen Niedrigsteuersatzes von 15 % im Körperschaftsteuergesetz (KStG) führt zu den unten angeführten Anpassungen im österreichischen Steuerrecht. Die entsprechende gesetzliche Änderung wurde am 29. Dezember 2025 im BGBl. I Nr. 99/2025 kundgemacht und trat mit 01.01.2026 in Kraft.
KONZERNBESTEUERUNG | BFG zum Abzugsverbot niedrigbesteuerter Zinsen
§ 12 Abs 1 Z 10 KStG normiert seit dem Jahr 2014 ein gänzliches Abzugsverbot für Zinsen und Lizenzgebühren an Konzerngesellschaften, wenn diese Aufwendungen bei der empfangenden Körperschaft einer effektiven Steuerbelastung von weniger als 10 % unterliegen. Wenngleich die Vorschrift nach dem Gesetzeswortlaut grundsätzlich sowohl für inländische wie auch ausländische Empfänger-Körperschaften gilt, wird sie in der Praxis ganz überwiegend für Zinsen- und Lizenzgebührenzahlungen an ausländische Konzerngesellschaften schlagend. Das Bundesfinanzgericht hatte sich kürzlich mit dieser Thematik zu einem grenzüberschreitenden Sachverhalt auseinanderzusetzen, wobei das BFG den Anwendungsbereich des § 12 Abs 1 Z 10 KStG sowohl einer innerstaatlichen als auch einer unionsrechtlichen Beurteilung, letztere im Lichte der Niederlassungsfreiheit, unterzog.
REALISIERUNG | Unbewegliches Vermögen nicht-ansässiger Körperschaften
Veräußert eine ausländische Körperschaft ein inländisches Grundstück, stellen sich diverse Rechtsfragen. Unterliegen die Einkünfte der beschränkten Steuerpflicht? Wie sind sie zu ermitteln und wie ist die Steuer zu erheben? Kommt die ImmoESt zur Anwendung oder sind die Einkünfte zu veranlagen?
GRUPPENBESTEUERUNG | Zulässigkeit der Bildung einer Schwestergruppe
Können zwei inländische Schwesterngesellschaften mit einer ausländischen Mutter eine Unternehmensgruppe bilden? Diese Frage hat in letzter Zeit den BFG sowie nun auch den VwGH beschäftigt. Der VwGH bestätigte kürzlich eine Gruppenbildung mit einem EU/EWR-Gruppenträger ohne Zweigniederlassung in Österreich und erklärt damit eine Unternehmensgruppe zwischen österreichischen Schwesterngesellschaften, für zulässig. Das außergewöhnliche an der strittigen Konstellation war, dass die gemeinsame Muttergesellschaft der österreichischen Schwestergesellschaften im Ausland ansässig war und in Österreich über keine Zweigniederlassung verfügte. Was heißt dieses höchstgerichtliche Urteil nun für die Praxis?
Neues zur Zinsschranke gem § 12a KStG: Überblick über die Nicht-Klimaschädliche Infrastrukturprojekte-VO
In der am 08. November 2023 im Bundesgesetzblatt veröffentlichten Nicht-Klimaschädliche Infrastrukturprojekte-Verordnung wird geregelt, unter welchen Voraussetzungen ein den allgemeinen Anforderungen des § 12a Abs 9 KStG entsprechendes Infrastrukturprojekt nicht klimaschädlich und damit für Zwecke der Zinsschranke bei Ermittlung des Zinsüberhangs bzw. des steuerlichen EBITDA nicht zu berücksichtigen ist. Die Verordnung ist erstmals auf Wirtschaftsjahre, die nach dem 31.12.2020 beginnen anzuwenden.
Neues zur Zinsschranke gem § 12a KStG: Überblick über den Entwurf zur Nicht-Klimaschädliche Infrastrukturprojekte-VO
Im aktuellen Begutachtungsentwurf der Nicht-Klimaschädliche Infrastrukturprojekte-Verordnung wird geregelt, unter welchen Voraussetzungen ein den allgemeinen Anforderungen des § 12a Abs 9 KStG entsprechendes Infrastrukturprojekt nicht klimaschädlich und damit für Zwecke der Zinsschranke bei Ermittlung des Zinsüberhangs bzw des steuerlichen EBITDA nicht zu berücksichtigen ist. Die Verordnung ist erstmals auf Wirtschaftsjahre, die nach dem 31.12.2020 beginnen anzuwenden.
Privatstiftungen: Neue Rechtsprechung zur Übertragung von stillen Reserven auf eine Ersatzbeteiligung
Entgegen der bisherigen Verwaltungspraxis verneint der Verwaltungsgerichtshof im Erkenntnis vom 17.11.2022, Ra 2021/15/0053-9, die Übertragbarkeit von stillen Reserven nach § 13 Abs 4 KStG im Wege einer Kapitalerhöhung und Leistung eines Agio bei einer als Alleingesellschafterin erworbenen 100%igen Tochtergesellschaft der Privatstiftung, weil dadurch keine „neuen“ Anteile erworben werden.












