Kategorie: Internationales Steuerrecht

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UMGRÜNDUNGEN | Neue Nachweispflicht bei Wegzug

Die mit dem Budgetmaßnahmengesetz 2026 (BGBl I Nr. 43/2026) eingeführte Nachweispflicht gemäß § 27 Abs 6 Z 1 lit f EStG für nicht festgesetzte Wegzugssteuern betrifft nicht nur Nichtfestsetzungen im Zusammenhang mit dem tatsächlichen Wegzug natürlicher Personen. Über den Verweis in § 17 Abs 1a UmgrStG können auch Einbringungsvorgänge von den neuen Nachweispflichten erfasst sein.

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DBA Internationales Steuerrecht News Steuerrecht International SWI

USA | Pensionen im DBA Österreich – USA

Ob eine US-Pension in Österreich, in den USA oder in beiden Staaten besteuert wird, entscheidet sich an zwei Vorfragen: der Art der Pensionsleistung und der Staatsbürgerschaft des Empfängers. Wer diese Vorfragen erst klärt, wenn die erste Auszahlung bereits geflossen ist, erfährt bei der nächsten Veranlagung möglicherweise eine böse Überraschung. Der vorliegende Beitrag erläutert die einzelnen Verteilungsnormen des DBA Österreich-USA, arbeitet die Wirkung der Saving Clause heraus und zeigt, in welchen Konstellationen eine Entlastung von der Doppelbesteuerung tatsächlich greift und in welchen nicht.

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EuGH Internationales Steuerrecht News Rechtsprechung Steuerrecht International SWI

EUGH „Nova Iberomoldes“ – BMF klärt Grunderwerbsteuer bei Umstrukturierungen

Mit Urteil vom 4. Juni 2026 (Rs C 837/24 – Nova Iberomoldes) hat der EuGH zur Grunderwerbsteuer bei einer Sachgründung[NI1.1] Stellung genommen, bei der das Gesellschaftskapital durch Einbringung von Anteilen an grundstückshaltenden Gesellschaften aufgebracht wurde. Der Gerichtshof gelangte zu dem Ergebnis, dass eine nationale Regelung, die in einem solchen Fall die Erhebung von Grunderwerbsteuer auf den Anteilserwerb vorsieht, gegen die Kapitalansammlungsrichtlinie (Richtlinie 2008/7/EG) verstoßen kann.

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GRUNDERWERBSTEUER | BMF entschärft Besteuerung bei Umstrukturierungen!

Mit EuGH-Urteil vom 4.6.2026 in der Rechtssache „NOVA IBEROMOLDES“ (C-837/24) hat der Europäische Gerichtshof eine für die Praxis äußerst bedeutsame Entscheidung zur unionsrechtlichen Zulässigkeit grunderwerbsteuerlicher Belastungen von gesellschaftsrechtlichen „Umstrukturierungen“ getroffen. Im Zentrum des Verfahrens stand die Frage, ob die Erhebung einer portugiesischen Grunderwerbsteuer bei bestimmten Anteilsübertragungen an grundstücksbesitzenden Gesellschaften mit der Kapitalansammlungsrichtlinie (RL 2008/7/EG) vereinbar ist.

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EU | Tax Omnibus: Reform des europäischen Unternehmenssteuerrechts

Weniger Quellensteuer, weniger Meldungen, weniger Komplexität – so lautet das Versprechen der Europäischen Kommission. Mit dem am 24. Juni 2026 vorgelegten Tax Omnibus verfolgt die Europäische Kommission einen der weitreichendsten Reformansätze im europäischen Unternehmenssteuerrecht der letzten Jahre. Der Vorschlag zielt darauf ab, komplexe und fragmentierte Regelungen systematisch zu vereinfachen und gleichzeitig zentrale steuerliche Prozesse innerhalb der EU grundlegend neu auszurichten.

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OECD-Musterabkommen Up-Date 2025 – Neues bei den Homeofficebetriebsstätten!

Am 19. November 2025 hat die OECD den überarbeiteten Kommentar zum Musterabkommen veröffentlicht. Ziel ist es, Doppelbesteuerungsabkommen an die Realität moderner Arbeitsformen anzupassen – insbesondere an die Zunahme von Homeoffice und Remote Work. Die wichtigste Frage: Wann wird ein Homeoffice im Ausland zur steuerlichen Betriebsstätte (Permanent Establishment, PE)? Die neuen Leitlinien bringen hier mehr Klarheit.

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Gibt es die doppelte Nichtbesteuerung doch?

Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) sollen eigentlich verhindern, dass Einkommen in zwei Staaten gleichzeitig besteuert wird. Doch was passiert, wenn am Ende kein Staat Steuern erhebt? Diese Situation nennt man doppelte Nichtbesteuerung oder „weiße Einkünfte“. Sie ist zwar politisch unerwünscht, aber nicht automatisch rechtswidrig. Zwei aktuelle Entscheidungen des Verwaltungsgerichtshofs (VwGH) zeigen nun klar: Österreich darf solche Fälle nicht einfach durch eigene Auslegung korrigieren – solange das Abkommen selbst keine entsprechende Regelung vorsieht.

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DBA | Betriebsstätte durch Telearbeit im OECD-Musterabkommen 2025

Am 19. November 2025 hat die OECD das lang erwartete Update des OECD-Musterabkommens sowie des dazugehörigen Musterkommentars veröffentlicht. Neben einem Vorschlag zur Besteuerung von Einkünften iZm der Erkundung und Gewinnung von Bodenschätzen, Änderungen bei der Kommentierung zu Verständigungs- und Schiedsverfahren und weiteren Maßnahmen, befasst sich das Update des Musterkommentars schwerpunktmäßig mit der Frage der Betriebsstättenbegründung durch Telearbeit bzw Homeoffice.

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RECHNUNGSLEGUNG | IFRS im Einzelabschluss? – aktuelle Entwicklungen

Die Anwendung von IFRS im Einzelabschluss gewinnt zunehmend an Bedeutung, da Unternehmen ihre Finanzberichterstattung auf internationale Standards ausrichten. In diesem Kontext beleuchtet der Newsbeitrag die aktuellen Entwicklungen in Österreich und Deutschland, einschließlich des Regierungsprogramms 2025–2029, der neuen Wahlrechte und der Diskussionspapiere von KSW und DRSC. Während IFRS eine höhere Transparenz und bessere Kapitalbeschaffung ermöglichen, werfen sie auch Fragen zur Balance zwischen internationaler Rechnungslegung und nationalem Gläubigerschutz auf. Welche Chancen und Herausforderungen die Einführung eines Wahlrechts zur IFRS-Anwendung mit sich bringt, erfahren Sie hier.