Vorsteuerabzug im Fokus aktueller Judikatur – weniger Formalismus, aber viel mehr Risiko.
Der Vorsteuerabzug als zentrales Element der Umsatzsteuer steht wie kaum ein anderes Thema im Spannungsfeld zwischen Steuerneutralität und Missbrauchsabwehr.
RECHNUNGSLEGUNG | Sonderfragen zu Umweltschutzrückstellungen
Umweltbezogene Verpflichtungen gewinnen im Zuge verstärkter regulatorischer Entwicklungen und Anforderungen an die Nachhaltigkeitsberichterstattung zunehmend an Bedeutung und stellen bilanzierende Unternehmen auch im Bereich der Rechnungslegung vor neue Herausforderungen. In diesem Sinne wurde auch die AFRAC-Stellungnahme 11 zu den Umweltschutzrückstellungen nach UGB überarbeitet und im Juni 2025 in aktualisierter Fassung veröffentlicht.
Vorteile und Nachteile einer GmbH bzw. FlexCo – 9 FAQs zur steueroptimalen Rechtsform
Egal ob Umgründer, Neugründer oder Nachfolger: Der Check der Rechtsform lohnt sich in jedem Fall! Ab welchem Gewinn ist eine GmbH bzw. FlexCo sinnvoll für Unternehmer? Welche Vorteile hat eine GmbH bzw FlexCo? Welche Vorteile hat eine GmbH? Mit welcher Rechtsform können Sie Steuern sparen? Mit dem TPA Rechtsformrechner finden Sie im schnellen Online Check sofort heraus, welche Rechtsform die ideale für Ihr Unternehmen ist.
FORSCHUNGSPRÄMIE | Produktionsintegrierte FuE ersetzt marktnahe FuE
Mit dem neuen Begriff der „marktnahen FuE“ hat das BMF Ende 2025 für Verunsicherung und Unklarheit gesorgt. Je nach Auslegung und Anwendung wär es zu erheblichen Küzrungen gekommen. Mit einer kürzlich kundgemachten Novelle wurde nun die Forschungsprämienverordnung erneut angepasst. Der strittige Begriff der „marktnahen FuE“ wurde gänzlich gestrichen, im Gegenzug führt das BMF eine neue Regelung der „produktionsintegrierten FuE“ ein.
RECHNUNGSLEGUNG | Aktuelles zur Bilanzierung von Zuschüssen
Die korrekte Darstellung von Zuschüssen in Jahresabschlüssen wirft in der Bilanzierungspraxis immer wieder Fragen auf, sodass zu diesem Themenkomplex bereits vor Jahren auch eine eigene AFRAC-Stellungnahme verfasst wurde. Diese wird derzeit überarbeitet, wobei der Anwendungsbereich nun ausdrücklich auf alle Rechtsträger ausgeweitet werden soll, während die allgemeine Systematik weitgehend unverändert bleiben dürfte.
RECHNUNGSLEGUNG | Von der Rechnung zur Verbuchung: So geht´s richtig!
Rechnungen sind ein zentraler Bestandteil des täglichen Geschäftslebens. Sie halten den Leistungsaustausch zwischen Unternehmen fest, bilden die Grundlage für eine korrekte buchhalterische Erfassung im Sinne des UGB und sind zugleich Voraussetzung für den Vorsteuerabzug. Trotz dieser zentralen Bedeutung zeigt die betriebliche Praxis, dass Unsicherheiten und Fehler sowohl in der Rechnungsausstellung als auch in der Verbuchung weiterhin verbreitet sind. Dieser Beitrag soll Ihnen einen Überblick über die wesentlichen Anforderungen der Rechnungsausstellung nach dem UStG und der korrekten Verbuchung nach dem UGB geben.
Erhöhter Investitionsfreibetrag (IFB) ab November 2025 und für 2026
Als der Investitionsfreibetrag 2023 (IFB) eingeführt wurde, erhielten Unternehmerinnen und Unternehmer ein wirksames Steuerinstrument: Für begünstigte Investitionen in abnutzbares Anlagevermögen können zusätzliche Betriebsausgaben geltend gemacht werden – mit besonderen Anreizen für Digitalisierung und Ökologisierung.
BBKG 2025 | Neue Betrugsbekämpfungsvorschriften ab 1.1.2026!
Beim sog. „Betrugsbekämpfungsgesetz 2025“ (BBKG 2025) ist offensichtlich Eile geboten: Erst in der zweiten Novemberhälfte d. J. hat die Bundesregierung die Regierungsvorlagen in Form von drei Gesetzespaketen (Steuern, Sozialabgaben, Daten) dem Nationalrat zur parlamentarischen Behandlung übermittelt. Für eine Begutachtung der drei Sammelnovellen blieb kaum Zeit, da schon am 10.12.2025 die Beschlussfassungen im Plenum des Nationalrats erfolgten.
Ministerialentwurf zum Nachhaltigkeitsberichtsgesetz (NaBeG) veröffentlicht
Am 18.11.2025 wurde der Ministerialentwurf zum NaBeG veröffentlicht. Das Gesetz ist als sogenanntes Paragrafenänderungsgesetz konzipiert und sieht Änderungen von 21 Gesetzen, unter anderem dem Unternehmensgesetzbuches (UGB), Aktiengesetzes (AktG) und GmbH-Gesetzes (GmbHG), vor. Mit diesem Entwurf sollen die unionsrechtlichen Vorgaben zur Nachhaltigkeitsberichterstattung aus der Corporate Sustainabiltiy Reporting Directive (CSRD) mit mehr als eineinhalb Jahren Verspätung in nationales Recht übernommen werden, wobei die inzwischen auf EU-Ebene vereinbarten Erleichterungen bereits berücksichtigt wurden.
Umsatzsteuer: 2025 im Rückblick – mehr Klarheit trotz Gegenwind
Wurden Rechnungen mit Umsatzsteuer falsch ausgestellt, weil man diese gar nicht schuldet, dann hat man in der Vergangenheit diese Umsatzsteuerbeträge geschuldet, bis die Rechnung berichtigt wurde. Aufgrund von EuGH-Entscheidungen tritt diese Umsatzsteuerschuld kraft Rechnungslegung nur mehr für Rechnungen an Unternehmer ein. Für Rechnungen an Private kann in der Zukunft keine Umsatzsteuer kraft Rechnungslegung eintreten. Im Zweifel darf sogar die Aufteilung geschätzt werden.
Umsatzsteuerfreie Vermietung von „besonders repräsentativen Grundstücken“ zu Wohnzwecken
Am 21. November 2025 wurde die Regierungsvorlage zum steuerlichen Teil des Betrugsbekämpfungsgesetzes 2025 („BBKG 2025“) veröffentlicht. Darin ist unter anderem eine zwingende Umsatzsteuerbefreiung für zu Wohnzwecken vermietete “besonders repräsentative“ Immobilien vorgesehen. Gleichzeitig soll für den Vermieter das Recht auf Vorsteuerabzug in Zusammenhang mit diesen Immobilien abgeschafft werden.
Änderung des Geschäftsjahres: OLG Wien verschärft die Spielregeln für GmbH & FlexCo
Die Änderung des Bilanzstichtags für den Jahresabschluss einer GmbH ist nur dann rechtswirksam, wenn nicht nur der Gesellschafterbeschluss und die Anmeldung zum Firmenbuch, sondern auch die tatsächliche Eintragung im Firmenbuch vor Ablauf des dadurch entstehenden Rumpfgeschäftsjahres erfolgt.













