Kategorie: ZWF

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Kanzler Sebastian Kurz gegen deutsch-französischen Vorschlag: "Werden alles tun, um das zu verhindern". (Bild: © BKA/Arno Melicharek)
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Finanztransaktionssteuer – Kurz bekräftigt Nein zu vorliegendem Plan

Wien/Berlin (APA/Reuters/dpa) – Bundeskanzler Sebastian Kurz bekräftigt die Ablehnung Österreichs des derzeit vorliegenden Plans für eine Finanztransaktionssteuer. „Ich bin sicher, dass sich die deutsch-französischen Vorschläge zur Finanztransaktionssteuer, die auch von Herrn (Finanzminister Olaf) Scholz vertreten werden, so nicht durchsetzen. Wir werden jedenfalls alles tun, um das zu verhindern“, sagte Kurz der Zeitung „Welt“ (Montagausgabe) laut Vorausbericht.

Brächte Österreich nur 33 Mio. Euro im Jahr, bei 50 Mio. Euro Aufwand für Banken - Pichler: "Keines der vorgegebenen Ziele würde erreicht" - "Kein einziger Effekt spricht für Einführung". (Bild: © Bundesministerium der Finanzen / Photothek / Thomas Koehler)
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WU-Experte zerpflückt Scholz-Aktiensteuer fürs Finanzministerium

Wien (APA) – Auf die Pläne des deutschen Finanzministers Olaf Scholz (SPD) für eine EU-weite Finanztransaktionssteuer hatte Österreich umgehend skeptisch reagiert – man wolle eine möglichst breite Bemessungsgrundlage. Nun liegt auch eine Studie von WU-Professor Stefan Pichler für das Ministerium vor: Derzufolge würde die Steuer Österreich jährlich nur 33 Mio. Euro bringen, die Banken aber 50 Mio. Euro kosten.

Urteil könnte im Jänner gesprochen werden. (Bild: © iStock/kzenon)
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Erster „Cum-Ex“-Strafprozess: Privatbank M. M. Warburg will zahlen

Bonn (APA/dpa) – Die Hamburger Privatbank M. M. Warburg hat wegen ihrer Verwicklung in „Cum-Ex“-Steuerdeals zu Lasten der Staatskassa angekündigt, Geld an den Fiskus zahlen zu wollen. Man führe seit längerem Gespräche mit den Finanzbehörden, damit „alle mit diesen Geschäften erzielten Gewinne unverzüglich an den Fiskus ausgekehrt werden“, sagte der Anwalt der Bank, Christian Jehke, am Mittwoch vor dem Bonner Landgericht.