NORWEGEN | Steuerpflicht schon nach 30 Tagen Offshore-Einsatz?
Mit diesem Beitrag im Rahmen unserer NORDICS-Reihe setzen wir einen Fokus auf die steuerliche Behandlung von Offshore-Tätigkeiten nach dem DBA Österreich-Norwegen. Die entsprechenden Sonderregelungen können bereits nach vergleichsweise kurzer Einsatzdauer zu einem Besteuerungsrecht Norwegens führen und werfen insbesondere Abgrenzungsfragen zwischen Onshore- und Offshore-Tätigkeiten auf.
DBA SCHWEIZ | Umfassende Revision ante portas
Die österreichische und schweizerische Steuerverwaltung haben sich nach längeren Verhandlungen im April 2026 auf eine umfassende Revision des Doppelbesteuerungsabkommmens (DBA) zwischen Österreich und der Schweiz geeinigt. Am 01. Juli 2026 wurde das Revisionsprotokoll durch den österreichischen Ministerrat angenommen und wird voraussichtlich im Herbst im Nationalrat behandelt werden. Primäre Zielsetzung der Revision ist eine umfassende Anpassung des Abkommenstexts an aktuelle OECD-Standards.
UMGRÜNDUNGEN | Neue Nachweispflicht bei Wegzug
Die mit dem Budgetmaßnahmengesetz 2026 (BGBl I Nr. 43/2026) eingeführte Nachweispflicht gemäß § 27 Abs 6 Z 1 lit f EStG für nicht festgesetzte Wegzugssteuern betrifft nicht nur Nichtfestsetzungen im Zusammenhang mit dem tatsächlichen Wegzug natürlicher Personen. Über den Verweis in § 17 Abs 1a UmgrStG können auch Einbringungsvorgänge von den neuen Nachweispflichten erfasst sein.
FinStrG | Geldstrafen in Raten? Der Strafzweck setzt Grenzen
Wer mit einer finanzstrafrechtlichen Geldstrafe konfrontiert ist, denkt häufig an eine Stundung oder Ratenzahlung. Die Rechtsordnung schließt Zahlungserleichterungen auch im Finanzstrafrecht nicht aus. Dennoch gelten andere Maßstäbe als im gewöhnlichen Abgabenverfahren. Während dort die Einbringlichkeit der Abgabe im Vordergrund steht, ist bei Geldstrafen vor allem zu prüfen, ob der Strafzweck weiterhin gewahrt bleibt.
USA | Pensionen im DBA Österreich – USA
Ob eine US-Pension in Österreich, in den USA oder in beiden Staaten besteuert wird, entscheidet sich an zwei Vorfragen: der Art der Pensionsleistung und der Staatsbürgerschaft des Empfängers. Wer diese Vorfragen erst klärt, wenn die erste Auszahlung bereits geflossen ist, erfährt bei der nächsten Veranlagung möglicherweise eine böse Überraschung. Der vorliegende Beitrag erläutert die einzelnen Verteilungsnormen des DBA Österreich-USA, arbeitet die Wirkung der Saving Clause heraus und zeigt, in welchen Konstellationen eine Entlastung von der Doppelbesteuerung tatsächlich greift und in welchen nicht.
BILANZIERUNG | Neuerungen beim Eigenkapital der GmbH & Co KG
Im Juni 2026 wurde die überarbeitete AFRAC-Stellungnahme 18 zur Darstellung des Eigenkapitals im unternehmensrechtlichen Jahresabschluss der GmbH & Co KG veröffentlicht. Dabei handelt es sich um keine gänzliche Neukonzipierung der Stellungnahme, sondern es wurden systematische Anpassungen und Nachschärfungen aufgrund der jüngeren höchstgerichtlichen Rechtsprechung des OGH vorgenommen und stehen vor allem die Kapitalerhaltung bei sog. „kapitalistischen“ Personengesellschaften sowie Gewinnausschüttungsvorschriften im Fokus. Es soll dadurch eine einheitliche Bilanzierung sowie mehr Rechtssicherheit bei der Darstellung des Eigenkapitals von GmbH & Co KGs und vergleichbaren Gesellschaftsformen geschaffen werden. Im nachfolgenden Beitrag informieren wir Sie über die wesentlichen Neuerungen, die bereits für Geschäftsjahre beginnend nach dem 31.12.2025 zu beachten sind.
BAO | Lohnabgaben in Raten? Rechtlich möglich, praktisch selten
Bei Liquiditätsengpässen rücken Stundung oder Ratenzahlung rasch in den Fokus. Die Möglichkeit, Abgaben nicht sofort entrichten zu müssen, kann Unternehmen kurzfristig entlasten und finanziellen Spielraum schaffen. Doch gilt das auch für Lohnabgaben? Oder stoßen Zahlungserleichterungen hier an besondere Grenzen?
GRUNDERWERBSTEUER | BMF entschärft Besteuerung bei Umstrukturierungen!
Mit EuGH-Urteil vom 4.6.2026 in der Rechtssache „NOVA IBEROMOLDES“ (C-837/24) hat der Europäische Gerichtshof eine für die Praxis äußerst bedeutsame Entscheidung zur unionsrechtlichen Zulässigkeit grunderwerbsteuerlicher Belastungen von gesellschaftsrechtlichen „Umstrukturierungen“ getroffen
Transfer Pricing | Public CbCR: Die Uhr läuft
Aus dem bislang nur gegenüber der Finanzverwaltung offenzulegenden Country-by-Country Reporting wird nun eine öffentliche Berichtspflicht. Für große internationale Unternehmensgruppen können die ersten Veröffentlichungsfristen bereits 2026 ablaufen. Wer betroffen ist, sollte jetzt prüfen, ob Handlungsbedarf besteht.
GRUNDERWERBSTEUER | BMF entschärft Besteuerung bei Umstrukturierungen!
Mit EuGH-Urteil vom 4.6.2026 in der Rechtssache „NOVA IBEROMOLDES“ (C-837/24) hat der Europäische Gerichtshof eine für die Praxis äußerst bedeutsame Entscheidung zur unionsrechtlichen Zulässigkeit grunderwerbsteuerlicher Belastungen von gesellschaftsrechtlichen „Umstrukturierungen“ getroffen. Im Zentrum des Verfahrens stand die Frage, ob die Erhebung einer portugiesischen Grunderwerbsteuer bei bestimmten Anteilsübertragungen an grundstücksbesitzenden Gesellschaften mit der Kapitalansammlungsrichtlinie (RL 2008/7/EG) vereinbar ist.
BILANZIERUNG | Update zur Beteiligungsbewertung nach UGB
Mit der kürzlich veröffentlichten Überarbeitung der AFRAC-Stellungnahme 24 zur Beteiligungsbewertung nach UGB erfolgten weitere Klarstellungen zur Bewertung von Beteiligungen im unternehmensrechtlichen Jahresabschluss.
LOHNABGABEN | Sachbezugsbesteuerung für E-Autos ab 1.1.2027!
Am 10.6.2026 hat das BMF einen Begutachtungsentwurf zur Änderung der Sachbezugswerteverordung veröffentlicht, wonach die steuerliche Behandlung der Privatnutzung arbeitgebereigener Kraftfahrzeuge mit einem CO₂-Emissionswert von 0 g/km (somit E-PKWs) durch Arbeitnehmer neu geregelt werden soll.












