EU Pillar 2 – Einigung über die Umsetzung der globalen Mindestbesteuerung
Am 12. Dezember 2022 wurde nach einer sechsmonatigen Blockade durch Ungarn voraussichtlich Einstimmigkeit erzielt: Der Gesetzesentwurf zur Umsetzung einer EU-weiten Mindeststeuer auf Konzerngewinne wird nunmehr voraussichtlich verabschiedet werden. Ab Ende 2023 dürften somit Gewinne von Groß-Konzernen mit Umsätzen von über EUR 750 Mio, die ihren Firmensitz in der EU haben, mit mindestens 15% besteuert.
#111 – Andrea Müller-Dobler – So geht Steuersparen
Durch die noch immer nicht gänzlich überstandene Covid-19-Pandemie und den Krieg in der Ukraine kam es im letzten Jahr zu einer enormen Inflation und deutlichen Preissteigerungen, die die Menschen ganz real in ihrem Alltag zu spüren bekommen. Die Frage, wie man die gestiegenen Ausgaben stemmen soll, wird drängender – und damit auch die Frage, wo und wie man sparen kann. Welche Möglichkeiten es gibt, sich Geld vom Finanzamt zurückzuholen, aber auch, welche Unterstützungen und Begünstigungen Arbeitnehmer:innen und Selbstständige aktuell geltend machen können, erklärt Andrea Müller-Dobler vom Bundesfinanzgericht.
UNTERNEHMENSBESTEUERUNG | Tipps zum Jahresende
Alle Jahre wieder … sind zum Jahresende wichtige steuerliche Überlegungen anzustellen, bei denen wir Sie – wie gewohnt – gerne bestmöglich unterstützen möchten. Deshalb haben wir auch heuer wieder die wesentlichen steuerlichen Aspekte und Änderungen für den Unternehmensbereich zusammengestellt, um Sie darüber zu informieren, was Sie zum bevorstehenden Jahreswechsel jedenfalls beachten sollten.
Checkliste Steuertipps vor Jahresende für international tätige Unternehmen
Die Komplexität und Vernetztheit der internationalen Steuerthemen steigt nach wie vor. Im Tagesgeschäft bleiben oft einige sinnvolle Checks und Reviews liegen. In diesem Beitrag werden stark vereinfachte Steuertipps für international tätige Unternehmen skizziert:
#110 – Thomas Rauch – Streik
Im Zuge der Kollektivvertragsverhandlungen kommt es in immer mehr Branchen zu Streiks. Was es aus arbeitsrechtlicher Sicht hierbei zu beachten gibt wird von Herrn Dr. Thomas Rauch, Jurist und ehemaliger Mitarbeiter in der Sozialpolitischen Abteilung der Wirtschaftskammer Wien, ausführlich erläutert. Wer kann zum Streik aufrufen? Welche Konsequenzen können drohen? Was ist das Grundrecht auf Streik? Diese und zahlreiche weitere Fragen werden besprochen.
Höhere Hürden für Wohnkredite
Durch die Kreditinstitute-Immobilienfinanzierungsmaßnahmen-Verordnung (KIM-V), welche seit August 2022 verpflichtend anzuwenden ist, ergeben sich neue Hürden bei der Kreditvergabe von Wohnbaukrediten für Banken und Kreditnehmer. Durch diese neuen Vorschriften sehen sich Kreditinstitute gezwungen, einen größeren Teil der durch die angespannte wirtschaftliche Situation bereits reduzierten Kreditanfragen[1] abzulehnen.
#109 – Petra Laback – Grenzüberschreitendes Arbeiten: Macht es Remote Work möglich?
Flexible und mobile Arbeitsmodelle haben massiv an Bedeutung gewonnen und sind mittlerweile zur Normalität geworden. Flexibilität bei der Wahl des Arbeitsortes, ist bei vielen Unternehmen nicht mehr wegzudenken. Insbesondere jüngere Arbeitnehmer:innen fordern sie ein, um ihren Alltag wieder verstärkt auf Familie, Freunde oder auch diverse Weiterbildungen ausrichten zu können.
Flexible Arbeitszeit als Wettbewerbsvorteil
Das Grundmodell des Arbeitszeitgesetzes – 8 Stunden pro Tag, 40 Stunden pro Woche – entspricht in weiten Bereichen, z.B. bei vielen Angestellten-Tätigkeiten, nicht mehr der betrieblichen Realität. Flexible Arbeitszeit – Teilzeitbeschäftigungen nehmen stark zu. Die Wünsche der Mitarbeitenden werden vielfältiger, was die zeitliche Gestaltung betrifft, aber auch die örtliche (Stichwort: Homeoffice). Gleichzeitig sind Kundenbedürfnisse nach guter Betreuung zu berücksichtigen. Die richtige Lösung kann freilich nicht eine Einzelmaßnahme (z.B. 4-Tage-Woche) sein, sondern ein Bündel von verschiedenen Maßnahmen sein (Stichwort: Flex-Work). Das Arbeitszeitgesetz beschreibt selbst schon einige flexible Modelle, z.B.:
Nachhaltigkeit im Blick #3 – November-Update 2022
Von 6. bis 21. November 2022 fand die 27. Weltklimakonferenz im ägyptischen Sharm El-Sheikh statt. Der Verlust der Biodiversität wird zunehmend als relevantes Unternehmensrisiko angesehen. Unternehmen sollten sich daher die Fragen stellen, wie sich der Verlust der Biodiversität auf ihr Geschäftsmodell auswirken kann und wo es in ihrer Lieferkette Abhängigkeiten von Ökosystemleistungen gibt.
#108 – Petra Laback – Arbeitsstrafrecht im Fokus
Das Arbeitsstrafrecht ist ein Teilgebiet des Wirtschaftsrecht und erfasst alle beschäftigungsrelevanten Strafbestimmungen, sohin Delikte die einen Bezug zum Arbeitsverhältnis haben. Grundsätzlich ist der Begriff „Arbeitsstrafrecht“ kein eigener Fachbegriff. Es gibt noch keine gesetzliche Definition, weshalb das Arbeitsstrafrecht zum gerichtlichen Strafrecht und dem Verwaltungsstrafrecht zu zählen gilt.
ENERGIEKOSTENZUSCHUSS | Finale Richtlinie endlich veröffentlicht!
Nachdem die österreichische Bundesregierung Ende September d. J. die ersten Details zum geplanten Energiekostenzuschuss für „energieintensive Unternehmen“ präsentiert hatte, wonach für einen Teil der Energiemehrkosten im Zeitraum Februar bis September 2022 unter bestimmten Voraussetzungen Direktzuschüsse iHv bis zu 50 Mio EUR für entsprechend betroffene Unternehmen(sgruppen) gewährt werden sollen, wurden die Förderwerber ziemlich auf die Folter gespannt.
#107 – David Konrath – Digital Markets Act – Are you a digital gatekeeper?
Während bei der WM in Katar die Goalkeeper im Mittelpunkt stehen, sind es beim Digital Markets Act (DMA) die Gatekeeper. Doch wer ist eigentlich Gatekeeper und welche Pflichten treffen diese durch den Digital Markets Act? Wer die Einhaltung der Pflichten überwacht, welche Sanktionen drohen und wann die Regelungen in Kraft treten, erklärt David Konrath von EY Law.












