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Parlamentskorrespondenz Nr 47 vom 21. 1. 2020.
Die finanzielle Bewältigung des demographischen Wandels nennt das Finanzministerium in seiner langfristigen Budgetprognose als zentrale Herausforderung in den nächsten Jahren (III-81 d.B.). Die demographieabhängigen öffentlichen Ausgaben sollen von 30,2 % des BIP im Jahr 2018 auf 34,9 % im Jahr 2060 ansteigen. Die Auswirkungen des Klimawandels auf die öffentlichen Finanzen können derzeit langfristig nicht prognostiziert werden, heißt es. Für die kommende Langfristprognose 2022 soll das Modell diesbezüglich weiterentwickelt werden. Die Berechnungen wurden unter dem No Policy Change-Szenario mit dem Stand September 2019 entwickelt.
Die Prognose basiert auf einer Studie des WIFO, deren Ergebnisse einschneidender als jene der Europäischen Kommission sind. Diese geht von einem Anstieg der altersabhängigen Ausgaben auf 32,1 % des BIP im Jahr 2070 aus. Die Unterschiede begründen sich durch divergierende makroökonomische Annahmen sowie Bevölkerungs- und Erwerbsprognosen.