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Gebührenvermeidung beim außergerichtlichen Vergleich

(Bild: © Theerapong28) (Bild: © Theerapong28)

Um rechtliche Klarheit und Sicherheit hinsichtlich strittiger oder zweifelhafter Rechtsverhältnisse zu schaffen, können sich die Parteien durch beiderseitiges Nachgeben außergerichtlich vergleichen. So kann etwa Unternehmer A eine von Unternehmer B behauptete umstrittene oder ungewisse Forderung (zB Schadenersatzforderung) in einer bestimmten Höhe anerkennen und Unternehmer B auf einen bestimmten Betrag verzichten. Zu beachten ist allerdings, dass derartige Vergleiche einer Rechtsgeschäftsgebühr unterliegen können. In der Praxis wird versucht, die Gebührenpflicht für Vergleiche zu vermeiden oder zu minimieren, wobei dabei die nachstehend dargestellten Grundsätze von Bedeutung sind.

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Zum Autor:

Dr. Martin Lehner, LL.M.Steuerberater und Leiter der Steuerabteilung von Ernst & Young am Standort Linz. Er ist regelmäßig als Fachautor und Fachvortragender tätig. Seine Beratungsschwerpunkte sind das Internationale Unternehmenssteuerrecht und Umstrukturierungen.

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