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EU-Vermögensregister: Machbarkeitsstudie in Ausschreibung

(Bild: © iStock/artJazz) (Bild: © iStock/artJazz)

Um den Kampf gegen Steuerhinterziehung und Geldwäsche weiter voranzutreiben, möchte die EU-Kommission prüfen lassen, was denn für ein EU-weites Vermögensregister vorhanden und zusätzlich nötig sei. Dafür möchte die Kommission eine Machbarkeitsstudie durchführen und hat diese zur Ausschreibung gebracht.

Die EU -Kommission möchte prüfen, welche bereits vorhandenen nationalen Register vorhanden sind, um diese EU-weit zu verknüpfen. Darunter fallen etwa Grundbücher, Firmenbücher/Handelsregister oder Verwahrstellen für Wertpapiere erfasst werden.

Weiters möchte man auch in Erfahrung bringen, wie andere Vermögenswerte, wie etwa Kryptowährungen, Kunstwerke oder, explizit angespochen, Gold in einem Vermögensregister erfasst werden könnten.

Konkrete Pläne liegen derzeit nicht vor.

Für die Machbarkeitsstudie sind 400.000,- Euro und eine Projektlaufzeit von 15 Monaten vorgesehen.

Mag. Stefan Schuster, LL.M. MBA MSc ist Leiter des Accounting Center of Expertise, Taxes & Investment-Management der A1 Österreich, Lead Group Mobility Management der A1 Group und Steuerberater in Wien.

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