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SWK.Podcast 26/2019

Willkommen zum SWK.media Podcast. Hören Sie die Zusammenfassung von Ausgabe Nr. 26 vom September 2019.

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Tagesfrage

BAO-Update: Aktuelles auf einen Blick: Dieser Nachrichtenüberblick von Ilse Gössinger und Roman Thunshirn bietet kurz und bündig alles Wissenswerte rund um die Bundesabgabenordnung für den Unternehmensalltag und die Beratungspraxis. Diesmal unter anderem über die Änderung des Erlasses über die Rückzahlung österreichischer Abzugssteuern aufgrund von DBA.

Steuern

Eigenkapital-Zinsabzug in Liechtenstein – Der Beitrag von Robert Gebetsroither beschäftigt sich ausgehend von einem Praxisfall mit dem fiktiven Eigenkapital-Zinsabzug in Liechtenstein. Die Fallstudie führt vom Abzugsverbot für Zinsen und Lizenzgebühren zum Methodenwechsel und zur neuen Hinzurechnungsbesteuerung für Passiveinkünfte niedrigbesteuerter ausländischer Körperschaften.

Leasing und BEPS – Für die Besteuerung und den Ausweis des in der Leasingrate enthaltenen Zinsanteils ist die Zurechnung des Leasinggegenstands entweder zum Leasinggeber oder zum Leasingnehmer von wesentlicher Bedeutung. Mangels einheitlicher Zurechnungskriterien auf internationaler Ebene kann es jedoch unter anderem auch in Bezug auf die Anwendung der durch BEPS Action 4 vorgesehenen Zinsabzugsbeschränkung zu bedeutenden Verzerrungen kommen. Katharina Luka unterzieht diese neue Regelung einer kritischen Würdigung und fasst dabei ihr diesem Beitrag zugrunde liegendes Dissertationsprojekt zusammen. Abschließend werden die aktuellen Entwicklungen im Zusammenhang mit Leasingverhältnissen thematisiert.

Versicherungsvermittlungstätigkeiten im Internet – Das Online-Zeitalter bereitet den Rechtsanwendern zunehmend Probleme. Der Gesetzgeber kann der rasanten Entwicklung des Mediums Internet nicht gerecht werden, wodurch es zu einem Auseinanderklaffen des gesetzlichen Rahmens und der tatsächlichen Entwicklungen kommt. Erschwerend kommt hinzu, dass Steuerbefreiungen auf Basis der Judikatur des VwGH grundsätzlich zurückhaltend angewendet werden sollen. Ein Beitrag von Alexander Albl und Johannes Mörz.

Dienstbarkeitsgebühr beim Vorbehaltsfruchtgenuss gegen AfA-Miete? – Werden Immobilien vorzeitig an die nächste Generation übertragen, behält sich der Geschenkgeber in der Praxis oftmals ein dingliches Fruchtgenussrecht an der Liegenschaft zurück und verbindet diese Belastung der Liegenschaft auch mit einem Belastungs- und Veräußerungsverbot. Zur Verwertung der AfA verpflichtet sich der Geschenkgeber aber regelmäßig dazu, dem Geschenknehmer Zahlungen in Höhe der AfA zu leisten. Eine AfA-Miete. In derartigen Fällen wurden von der Finanzverwaltung in der jüngeren Vergangenheit verstärkt gebührenpflichtige Dienstbarkeiten im zurückbehaltenen Fruchtgenussrecht erblickt, wobei die AfA-Miete als Bemessungsgrundlage herangezogen wird. Diese Ansicht soll im Folgenden von Erich Schaffer und Erik Pinetz analysiert werden.

Aus der jüngsten Rechtsprechung

Markus Achatz, Gerhard Gaedke, Dietmar Aigner, Gernot Aigner und Michael Tumpel bieten eine Übersicht über die steuerrechtliche Judikatur der Höchstgerichte. Darunter VwGH-Entscheidungen zur USt bei Leasinggütern und der Vorsteuerberichtigung.