Wochengeld: Überstunden und Beschäftigungsverbote
Das Wochengeld dient dem Einkommensersatz und bietet grundsätzlich vollen Lohnersatz. Durch das Durchschnittsprinzip (Heranziehen des Verdienstes der letzten drei Kalendermonate vor Beginn des…
Höhe des Wochengeldes bei Bonuszahlungen und Sachbezügen
Das Wochengeld soll einen Ersatz für den im Zusammenhang mit der Entbindung stehenden Verlust des Arbeitsverdienstes bieten. Gemäß § 162 ASVG gebührt das Wochengeld in Höhe des durchschnittlichen täglichen Arbeitsverdienstes der letzten drei Kalendermonate vor Eintritt des Beschäftigungsverbots, vermindert um die gesetzlichen Abzüge. Ein Beitrag von Christa Kocher.
Die Arbeitszeitreform 2018
Die Arbeitszeitnovelle 2018 wurde am 5. 7. 2018 im Nationalrat beschlossen und hat mittlerweile auch den Bundesrat passiert (die Kundmachung im BGBl bleibt abzuwarten). Ihr Kernstück ist die Ausweitung der Höchstgrenzen der Arbeitszeit. Die Novelle beinhaltet aber auch Neuerungen in anderen Bereichen des AZG und ARG sowie des ASVG. Im folgenden Beitrag von Dr. Andreas Gerhartl werden die Änderungen dargestellt. Die Neuerungen treten mit 1. 9. 2018 in Kraft.
Sehr geehrte Leserinnen, sehr geehrte Leser,
diese Ausgabe der PV-Info wird von drei Themenschwerpunkten bestimmt: der Arbeitszeitnovelle 2018, aktueller Judikatur rund um Wochengeld und Karenz und aktueller Judikatur rund um Reisekosten.
Arbeitszeitreform 2018 und Gleitzeit
Zwölfstundentag, Überstunden und Zeitguthaben – Die Arbeitszeitreform 2018[1] ist mit 1. 9. 2018 in Kraft getreten und bringt auch Änderungen in Bezug auf die Gleitzeit mit sich. Dieser Beitrag von Andreas Gerhartl* widmet sich Fragen und Problemen, die sich aus diesen Änderungen ergeben.
Zahlbarstellung: Ruhen von Arbeitslosengeld bei Bezug einer Urlaubsabfindung
Das Entgelt für Urlaube, die nicht im aufrechten Arbeitsverhältnis konsumiert, sondern abgegolten werden, ist beitragspflichtig, weil nach § 11 Abs 2 ASVG solche Zeiten, auch wenn das Arbeitsverhältnis bereits gelöst ist, vollversicherungspflichtig sind. Daraus resultiert wiederum ein Ruhen des Arbeitslosengeldes. In einem aktuellen Erkenntnis musste sich der VwGH mit dem genauen Zeitpunkt des Beginns des Ruhens beschäftigen.
Umsatzsteuerrechtliche Unternehmereigenschaft des Gesellschafter-Geschäftsführers einer GmbH
Die Frage, ob einem Gesellschafter einer Kapitalgesellschaft, der auch Geschäftsführer dieser Gesellschaft ist, umsatzsteuerrechtliche Unternehmereigenschaft zukommt, ist immer wieder Gegenstand gerichtlicher Verfahren. Die jüngste Rechtsprechung weicht jedoch von der traditionellen Ansicht ab. Ein Gastbeitrag von Mag. Sebastian Lacha.
Beschäftigungserlaubnis im Sitzstaat des Arbeitgebers bei Entsendung nach Österreich
Bei grenzüberschreitender Entsendung nach Österreich müssen bestimmte Unterlagen am Einsatzort bereitgehalten bzw der Abgabenbehörde unmittelbar in elektronischer Form zugänglich gemacht werden. Zu diesen Unterlagen gehört auch die behördliche Genehmigung der Beschäftigung des entsandten Arbeitnehmers im Sitzstaat des Arbeitgebers. Ein Beitrag von Dr. Andreas Gerhartl.
Highlights aus dem EStR-Wartungserlass 2018
Das BMF hat im Mai den EStR-Wartungserlass 2018 veröffentlicht (Erlass des BMF vom 7. 5. 2018, BMF-010203/0171-IV/6/2018). Zahlreiche Gesetze, Verordnungen und Erkenntnisse werden…
Österreichische Sozialversicherungsbeiträge auf deutsche Sozialversicherungsrente
Bezieht ein in Österreich unbeschränkt Steuerpflichtiger neben seinen inländischen Pensionseinkünften auch Einkünfte aus einer deutschen Sozialversicherungsrente, muss jede einzelne Pensionszahlung für sich betrachtet werden. Werbungskosten (wie Sozialversicherungsbeiträge) sind demnach bei den Einnahmen abzuziehen, für welche sie gezahlt werden.
Großes Pendlerpauschale bei Fahrtstrecke über Ungarn
Nach § 1 Abs 10 Pendlerverordnung sind bei der Ermittlung der Straßenkilometer für das große Pendlerpauschale sowie des Pendlereuros nur abstrakte durchschnittliche Verhältnisse…
Grenzgänger: Anspruch auf Arbeitslosengeld
Ein arbeitslos gewordener Grenzgänger muss sich der Arbeitsverwaltung seines Wohnmitgliedstaates zur Verfügung stellen. Das Vorliegen der Grenzgängereigenschaft setzt voraus, dass Beschäftigungsstaat und Wohnstaat auseinanderfallen. Österreich ist daher nicht leistungszuständig, wenn die Beschäftigung zwar in Österreich ausgeübt wurde, aber ein anderer Mitgliedstaat als Wohnmitgliedstaat anzusehen ist. Ein Beitrag von Dr. Andreas Gerhartl.










