Biennalsprung

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  • Dieses Thema hat 1 Antwort und 2 Teilnehmer, und wurde zuletzt aktualisiert vor 18 Jahren von Lisa.
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  • #62734
    dobibeda
    Teilnehmer

    Angestellte im Metallgewerbe
    Eintritt: 11.01.1993 – Einstufung: III/1.VGJ
    Karenzurlaub nach MSchG: 12.04.02 bis 08.08.04

    Laut meinen Berechnungen hätte die DNin am 01.05.2006 eine
    Vorrückung in die Verw.gr. III/12 bekommen müssen.

    Liebes Forum, da dieser Fall für mich „Neuland“ ( 😕 ) ist, ersuche ich um
    Eure Hilfe.

    Vielen Dank im Voraus!

    #67149
    Lisa
    Teilnehmer

    Hallo dobibeda,

    mit den angegebenen Daten kann ich mir keine schlüssige Lösung zusammenreimen:

    Karenz nach MSchG ist maximal bis zum vollendeten zweiten Lebensjahr des Kindes möglich. Mir ist daher nicht klar, wie die Karenz vom 12.04.02 bis 08.08.04 dauern konnte (also circa 2 Jahre + 4 Monate). Die Karenzdauer ist aber natürlich wichtig, weil Elternkarenz für dienstzeitabhängige Ansprüche im Regelfall nicht mitzählt (Ausnahmen siehe § 15f Abs 1 MSchG).

    Falls es ein Tippfehler sein sollte und die Karenz nur 1 Jahr + 4 Monate dauerte, käme ich auch zum Ergebnis, dass ein Biennalsprung mit 1.5.06 stattfinden müsste.

    Vom 11.1.93 ausgehend hat die Angestellte nämlich – wenn man eine Karenz von 1 Jahr + 4 Monate annimmt – im Laufe des Mai 2006 die 12 Jahre erfüllt.
    Und im § 17 Abs 5 KV-Angestellte-Metallgewerbe heißt es:
    „Wenn ein Angestellter infolge Ansteigens der Anzahl seiner Verwendungsgruppenjahre in eine höhere Mindestgehaltsstufe seiner Verwendungsgruppenjahre vorzurücken hat, tritt die Gehaltserhöhung am Ersten des Monats ein, in dem er die erhöhte Anzahl der Verwendungsgruppenjahre erreicht.“

    Schöne Grüße,
    Lisa

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