Befristete Beschäftigung von Ausländern im Wintertourismus
Für den Wirtschaftszweig Wintertourismus wird ein Kontingent in der Höhe von 1.100 für die befristete Beschäftigung von ausländischen Arbeitskräften festgelegt und auf die Bundesländer wie folgt aufgeteilt: Burgenland: 8; Kärnten: 40, davon 9 für Gletscherregionen; Niederösterreich: 4; Oberösterreich: 35, davon 5 für Schaustellerbetriebe; Salzburg: 380, davon 90 für Gletscherregionen; Steiermark: 135, davon 9 für Schaustellerbetriebe; Tirol: 275, davon 103 für Gletscherregionen; Vorarlberg: 200; Wien; 23 für Schaustellerbetriebe.
Sehr geehrte Leserinnen, sehr geehrte Leser,
der Jahreswechsel naht und damit eine historische und bahnbrechende Umstellung in der Verrechnung mit den Gebietskrankenkassen: Der Doppelpack „Beitragsnachweisung und Beitragsgrundlagennachweis“ wird durch die monatliche Beitragsgrundlagenmeldung (mBGM) ersetzt. Christian Artner wird Sie darüber ausführlich in drei Beiträgen informieren und startet in dieser Ausgabe mit einer Erläuterung der Meldungen, die für Sachverhalte ab 1. 1. 2019 zu erstatten sind. Rechtzeitig zum Jahreswechsel erfahren Sie in der Dezember-Ausgabe der PV-Info alles rund um die mBGM und das neue Tarifgruppensystem (TASY).
Abgabenhinterziehung im Zusammenhang mit Progressionseinkünften
Dass im Ausland erzielte Einkünfte, die dort auch ordnungsgemäß versteuert wurden, bei steuerlicher Ansässigkeit (das heißt Wohnsitz bzw Mittelpunkt der Lebensinteressen) in Österreich auch hierzulande steuerlich von Relevanz (nämlich progressionserhöhend) sein können, ist den Abgabepflichtigen vielfach nicht bewusst. Im vorliegenden Erkenntnis hatte sich das BFG mit der daraus entstehenden Frage der Abgabenhinterziehung genauer auseinanderzusetzen. Ein Gastbeitrag von Mag. Petra Vrignaud.
Unrichtige Abgabenfestsetzung aufgrund neu hervorgekommener Tatsachen
Im vorliegenden Fall setzte sich das BFG mit der Frage der Zulässigkeit amtswegiger Wiederaufnahmen hinsichtlich der Besteuerung von Schweizer Pensionseinkünften auseinander ( BFG 29. 3. 2018, RV/5100045/2018). Ein Gastbeitrag von Nina Jandl.
Familienleistungsanspruch eines im Ausland lebenden haushaltsführenden Elternteils
Das BFG hat sich in einer Reihe von Erkenntnissen mit der Frage des vorrangigen Familienleistungsanspruchs des in einem anderen Mitgliedstaat der EU (des EWR oder in der Schweiz) lebenden, haushaltsführenden Elternteils gegenüber dem in Österreich erwerbstätigen Elternteil auseinandergesetzt. Ein Gastbeitrag von Mag. Selma Yildirim.
Veranstaltungstipp: CFO aktuell-Update
Am 8. 11. 2018 veranstalten der Linde Verlag und das Controller Institut das jährliche Update-Forum für Finanzführungskräfte. Themen dabei sind unter anderem Robotics, Smart Contracts und Verrechnungspreisdokumentation.
(Lohn)steuerrechtliche Behandlung von Krankengeldern im Rahmen der Einkommensteuerveranlagung
Bei der Auszahlung von Krankengeld ist der Freibetrag gemäß § 69 Abs 2 EStG in Höhe von 30 € täglich nur durch die auszahlende Stelle bei der Ermittlung der pauschalen vorläufigen Lohnsteuer zu berücksichtigen. Im Rahmen der Pflichtveranlagung stehen diese Freibeträge nicht mehr zu. Ein Beitrag von Mag. Michael Seebacher.
Alles geklärt beim PKW-Sachbezug von wesentlich beteiligten Gesellschafter-Geschäftsführern?
Das Thema „PKW-Sachbezüge bei wesentlich beteiligten Gesellschafter-Geschäftsführern“ war in den letzten Jahren und Monaten ein bewegtes. Die zahlreichen Entscheidungen und abweichenden Ansichten der Finanzverwaltung wurden auch in der Literatur ausgiebig diskutiert. Ein Gastbeitrag von Mag. Thomas Kiesenhofer.
Voraussichtliche Sozialversicherungswerte für 2019
Die voraussichtlichen Werte in der Sozialversicherung für 2019 liegen vor. Die Aufwertungszahl für 2019 beträgt 1,020. Mit dieser werden unter anderem die tägliche Höchstbeitragsgrundlage und die monatliche Geringfügigkeitsgrenze errechnet. Die Auflösungsabgabe beträgt 2019 131 €.
Aktuelle Termine für die Personalverrechnung
Die Vorlagefrist für Beitragsnachweisungen für Beitragskonten mit SEPA-Lastschrift-Mandat endet am 10. 10. 2018 und für Beitragskonten ohne SEPA-Lastschrift-Mandat am 15. 10. 2018.
Erfordernis der Zustimmung des Betriebsrats zu Persönlichkeitstests
Die Einführung von Systemen zur Beurteilung der Arbeitnehmer des Betriebs bedarf – unter bestimmten Voraussetzungen – der Zustimmung des Betriebsrats. Dies gilt bei der Verwendung von Persönlichkeitstests, die der Rekrutierung von Führungskräften dienen. Ein Beitrag von Dr. Andreas Gerhartl.
Pizzazulieferer: Immer und sowieso Arbeitnehmer?
Auch wenn es bereits etliche Entscheidungen zu Zulieferdiensten gibt, sollte es in einem Rechtsstaat eigentlich selbstverständlich sein, dass man keine Pauschalentscheidungen trifft. Wird kein Ermittlungsverfahren geführt und die Befragung der Beteiligten unterlassen, ist eine Zurückverweisung an das Finanzamt zulässig. Ein Beitrag von Christa Kocher.











