Künstliche Intelligenz rechnet sich – aber Österreich hat Aufholbedarf
Künstliche Intelligenz ist längst zu einem zentralen Wirtschaftsfaktor geworden – und sie wirkt. Laut dem aktuellen EY European AI Barometer 2025 erzielen europäische Unternehmen durch den Einsatz von KI-Anwendungen durchschnittlich 6,24 Mio € an zusätzlichen Gewinnen oder Einsparungen. Mehr als die Hälfte der Befragten (56 Prozent) berichtet von positiven finanziellen Effekten – ein Anstieg um elf Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr. Für das EY European AI Barometer 2025 wurden 4.900 Arbeitnehmende in Deutschland, Schweiz, Österreich, Frankreich, Italien, Spanien, Portugal, Belgien und den Niederlanden befragt – davon 500 in Österreich.
#117 – Beatrice Blümel und Anna-Maria Minihold – Künstliche Intelligenz
In immer mehr Lebensbereichen sind wir mit künstlicher Intelligenz konfrontiert. Bei deren Einsatz stellen sich zahlreiche rechtliche Fragen, sowohl im Urheberrecht, als auch aus haftungsrechtlicher Sicht. Auf EU- Ebenen gibt es erste Entwürfe zu einer VO betreffend KI und einen RL über KI Haftung. Sowohl die derzeitige österreichische Rechtslage, als auch die wesentlichen Bereiche der Entwürfe werden von Frau Dr. Beatrice Blümel, Rechtsanwältin und Bereichsleiterin New Technologies und Digitalisierung von KWR Rechtsanwälte, und Frau Mag. Anna- Maria Minihold, Rechtsanwärterin im Bereich IT/IP, bei Herbst Kinsky Rechtsanwälte, näher beleuchtet.


