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EU: Jahresbericht 2018 über die Umsetzung von EU-Handelsabkommen

Wegen Versäumnissen im Bereich der öffentlichen Beschaffung, der Finanzmarktregulierung und der Bekämpfung des Steuerbetrugs. (Bild: © iStock/AdrianHancu) Wegen Versäumnissen im Bereich der öffentlichen Beschaffung, der Finanzmarktregulierung und der Bekämpfung des Steuerbetrugs. (Bild: © iStock/AdrianHancu)

Am 14. 10. 2019 hat die Europäische Kommission den Jahresbericht über die Umsetzung von Handelsabkommen 2018 veröffentlicht und diesbezüglich Bilanz gezogen.

Im Jahr 2018 umfasste das Handelsnetz der Europäischen Union – das größte weltweit – 31 % der europäischen Handelsströme, eine Zahl, die laut dem veröffentlichten Jahresbericht der Europäischen Kommission über die Umsetzung von Handelsabkommen erheblich (auf fast 40 %) steigen wird, da weitere Handelsabkommen in Kraft treten werden. Insgesamt entfallen auf den Handel 35 % des Bruttoinlandsprodukts (BIP) der EU.

Im Jahr 2018 haben sich die EU-Ausfuhren in und die Einfuhren aus Handelspartnerländern gut entwickelt: Das Wachstum hielt mit 2 % bzw 4,6 % kontinuierlich an, wobei die Exportleistung der EU im Agrar- und Lebensmittelsektor besonders stark war. Das wachsende Netz von EU-Handelsabkommen schafft wirtschaftliche Chancen für Arbeitnehmer in ganz Europa, schließlich hängen mehr als 36 Mio Arbeitsplätze von Ausfuhren in Länder außerhalb der EU ab. Die EU verzeichnete mit ihren Handelspartnern im Warenhandel einen Überschuss von 84,6 Mrd Euro. Dem entgegen steht ein Handelsdefizit gegenüber dem Rest der Welt von insgesamt rund 24,6 Mrd Euro.

Der Bericht wird nun mit dem Europäischen Parlament und den Vertretern der Mitgliedstaaten im Rat erörtert.

⇒   Zum Jahresbericht über die Umsetzung von Handelsabkommen.
⇒   Zur Pressemitteilung der Europäischen Kommission und weiterführenden Informationen.

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