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Die ökosoziale Steuerreform – Eckpunkte

(Bild: © iStock/calvste) (Bild: © iStock/calvste)

Die Katze ist aus dem Sack. Die Eckpunkte der Steuerreform wurde nunmehr von der Regierung vorgestellt. Die ersten Reaktionen fallen geteilt aus. Die Eckpunkte im Überblick.

  • CO2-Steuer: stufenweise Erhöhung
    • ab 1. Juli 2022 30 Euro pro Tonne, was einer Verteuerung pro Liter Treibstoff um 8 Cent entspricht,
    • 2023 35 Euro pro Tonne
    • 2024 45 Euro pro Tonne und
    • 2025 bei 55 Euro pro Tonne CO2
  • Einkommensteuertarife
    • Ab Juli 2022 Senkung der zweiten Stufe von 35% auf 30%
    • Ab Juli 2023 Senkung der dritten Stufe von 42% auf 40%
  • Senkung der KV-Beiträge für kleine Einkommen (bis 2.600 Euro einschleifend ab 1,7% Beitragsrate)
  • Ab Juli 2022 Erhöhung des Familienbonus auf 2.000 Euro pro Jahr und Kind
  • Regional abgestufter Klimabonus (4 Stufen, von 100 bis 200 Euro pro Jahr), finanziert durch CO2-Steuer
  • KöSt-Senkung
    • Ab 2023 von 25% auf 24%
    • Ab 2024 23%
  • Wiedereinführung eines Investitionsfreibetrages mit ökologischer Komponente
    • Volumen 350 Mio. Euro
    • Deckelung
  • Erhöhung des Gewinnfreibetrags von 12% auf 15%
  • Erhöhung der steuerbegünstigten Mitarbeiterbeteiligung auf 3.000 Euro

Auf die legistische Ausarbeitung darf mit Spannung gewartet werden.

Mag. Stefan Schuster, LL.M. MBA MSc ist Leiter des Accounting Center of Expertise, Taxes & Investment-Management der A1 Österreich, Lead Group Mobility Management der A1 Group und Steuerberater in Wien.

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