Re:Re: Diätenausgleich für Berufskraftfahrer

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#71161
HelmutN
Teilnehmer

Hallo Roland,

ja das ist richtig, zu 90% bin ich richtung ingolstadt unterwegs, der rest teilt sich auf (sporadisch):
münchen, passau, neustadt a.d. donau in deutschland, st. valentin und linz in österreich;
sieht wohl so aus als könnte ich ein bisschen was rausholen, wird aber kompliziert – macht aber nichts irgendwie find ich das thema ganz gut;

für mich ist das ganze sehr wiedersprüchlich, kann es denn sein das für die dienstreise immer nur das am weitesten entfernste gilt?
z.b. ich lade 5x/woche in ingolstadt, 2mal komm ich über braunau wieder ins inland, 2x über salzburg (walserberg), doch kommt es auch in seltenen fällen vor das ich über tirol (kiefersfelden) wieder einreise. (normal werden die touren vergeben) nun habe ich zwar meinen mittelpunkt der tätigkeit in ingolstadt, aber was ist mit strecke richtung tirol? sehr verwirrend;
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vor allem passt diese regelung nicht in mein berufsbild – bei gründung eines neuen mittelpunktes kann man lt. gesetz davon ausgehen man sei mit der umgebung (raststätten, unterkünfte, usw.) vertraut und deswegen sei der „mehraufwand“ nicht mehr gegeben;
alles schön und gut, nur hat wohl jemand übersehen das es leute gibt die täglich mit dem LKW rumfahren und da ist es eben nicht ganz so:

es mag ja sein das ich meine umgebung kenne, hilft mir aber nix, aufgrund einiger tatsachen ist es mir nicht möglich meine fahrt nach sagen wir mal 3,5h für die pause zu unterbrechen, nutze ich meine fahrzeit ( teil1) nicht bis mindestens 4h10min aus, bekomme ich teilweise probleme mit teil 2;
kleines beispiel: vorraussichtliche tageslenkzeit ca. 8h40, mach ich meine 45min. pause schon nach 4h bleiben noch 4h40min. über, das funktioniert dann nicht mehr ohne eine 2te lenkpause einzulegen, das ist werder in meinem sinne, noch in jenem des unternehmens;
was will ich damit sagen, kurz um, es mag sein das ich einiges entlang meiner strecke kenne, aber wo ich stehen bleibe kann ich mir nicht aussuchen;
aja, hätt ich fast vergessen, es besteht natürlich die möglichkeit z.b. von ingolstadt – braunau über bundesstr. auszuweichen, da gibt es einige gute und günstige verpflegungsmöglichkeiten, aber, lt. ADR falle ich meist in die kategorie „hochrisikotransport“, also essig mit dieser route.
also ich bin nach wie vor der meinung diese regelung der diäten welche besteuert werden müssen aufgrund einens neunen mittelüunkt der tätigkeit passt nicht in das berufsbild einens berufskraftfahrers, dagegen hält die LZV, der DG, Fahrverbote, Parkverbote, usw.; also kurz nochmal, wir haben nicht die wahl, da bleibt nur die autobahn und nicht mal da kann man es sich aussuchen; entschuldige, ich schweif vom thema ab, wär wohl eher was für einen gewerkschaftler! *lach*

was die lohnnebenkosten angeht, roland da fängt es doch schon bei den inlandsdiäten an, hätten wir eine betriebsvereinbarung die eine aufstockung von 16,80 auf 26,40/tag beinhalten würde käme doch einiges zusammen;
die letzten 10 monate wurden ca. € 2.000 an versteuerten diäten ausgezahlt, also in einem jahr kann man von ca. € 2.400 ausgehen – pro fahrer.
ich denke für mich als arbeiter macht das jetzt nicht die welt aus ob dieser betrag versteuert wird oder nicht, aber nun bin ich ja nicht der einzige fahrer, sagen wir mal die € 2.400 x 15, dann hätten wir eine kleinigkeit von € 36.000 die „versteuert“ ausbezahlt werden obwohl dies nicht unbedingt notwendig wäre;

angenommen man wählt die abrechnung pro kalendertag, dafür gibts kein rumgelaber wegen der auslandsdiäten wär alles fein, weniger lohnnebenkosten für DG, ein klein wenig mehr „netto“ für DN, und nebenbei erleichterung bei der abrechnung was die diäten angeht, einfach 26,40/tag netto und gut wärs;

aber ich bin ja nur ein fahrer, also was mach ich mir hier gedanken; 🙂

lg. Helmut